In der Schule:
Vertrauenslehrer Herr Jenrich, Herr Kern
Schulsozialarbeiter Herr Wenzel, Frau Wagenblatt
Drogenbeauftragter der Schule
Jugendmedienschutzberater: Herr Lücking, Herr Jenrich, Herr Stolbrink, Herr Weber
Medienscouts
Außerhalb der Schule:
Trommelweg 11b
76726 Germersheim
Tel.: 07274/9193-27
Email: info-nidro@ludwigsmuehle.de
Homepage: Ludwigsmuehle.de
Ludwigstr. 4
76744 Wörth
Tel. 07271/3421
Email und Ansprechpartnerin: susanne.jagdt@caritas-speyer.de
Hanns-Martin-Schleyer-Str. 2
76744 Wörth
Tel: 07271-9221-0
Email: piwoerth@polizei.rlp.de
Bismarckstraße 4
76726 Germersheim
Tel.: 0 7274/53-0
Butenschönstr. 2
Otto-Mayer-Str. 14
67346 Speyer
Tel.: 06232/ 659-0
Jugendberatung
Junge Erwachsene und Jugendliche können das Angebot der Suchtberatung in Wörth oder der NIDRO in Germersheim oder des Jugendamtes in Anspruch nehmen
(Adressen siehe oben!).
Drogen sind leider ein immer wieder aktuelles Thema für Jugendliche und die verantwortlichen Erwachsenen, wie Eltern und Lehrer. Unser schuleigenes Konzept der Drogenprävention hat einen informierenden Schwerpunkt. Wir wollen dabei die Jugendlichen nicht mit erhobenem Zeigefinger belehren, sondern ihre Kompetenz stärken, „Nein“ zusagen und zwar aufgrund ihres eigenen Urteils. Hierzu führen wir in jeder Klasse ab Stufe 7 mindestens eine Präventionsveranstaltung pro Schuljahr durch und laden außerschulische Fachkräfte und betroffene „Ex-User“ zu uns ein. Der jeweilige thematische Schwerpunkt wird gemeinsam mit unseren Partnern und nach aktuellen Erfordernissen festgelegt. Auf Vorkommnisse und Anforderungen reagieren wir flexibel mit weiteren Präventionsmaßnahmen. Während aller Präventionsveranstaltungen, aber auch im Anschluss daran, haben alle Jugendlichen Gelegenheit, „ihre“ Fragen zu stellen.
Wir arbeiten mit außerschulischen Partnern zusammen, die für die jeweiligen Themen Experten sind, über umfangreiche Beratungspraxis und Kompetenz verfügen und ihre hohe Fachkenntnis authentischer vermitteln können, als dies im regulären Unterricht durch die Lehrkräfte geschehen kann. Unsere „Partner“ sind die Thoraxklinik Heidelberg, die Polizeiinspektion Wörth, die Drogenberatungsstelle NIDRO aus Germersheim/Speyer sowie die CARITAS Wörth-Suchtprävention. Die Experten sind aber nicht nur unsere schulischen Partner, sondern auch Gesprächspartner für unsere Schüler – sowohl fachlich, aber auch im konkreten Problemfall.
Die Prävention beginnt in Klassenstufe 7 durch unseren kompetenten Partner CARITAS. Themenschwerpunkte sind die Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht, die legalen „Einsteiger-Drogen“ „Kippe“ und Alkohol. Im gleichen Schuljahr besuchen alle Schülerinnen und Schüler die Thoraxklinik Heidelberg. Dort werden ihnen im Rahmen eines bundesweit erfolgreichen Präventionskonzeptes die medizinischen Konsequenzen des Rauchens aufgezeigt. So wird beispielsweise eine Live-Endoskopie einer Tumor befallenen Lunge und ein Interview mit einem Lungenkrebspatienten durchgeführt. Eindrucksvoll sind auch Statistiken über das Rauchen und die Konsequenzen auf einen jugendlichen Körper.
Der Beratungsschwerpunkt der Polizeiinspektion Wörth zum Thema "Drogen" liegt bei der Gefahrenabwehr. Den Schülern und Schülerinnen wird die Gefährlichkeit von illegalen Drogen anschaulich und praxisnah aufgezeigt. Eckpfeiler der Öffentlichkeitsarbeit sind Erläuterungen zum Jugendschutzgesetz, zur Stoffkunde von Drogen, sowie zum Thema "Recht".
Im Medien- und Internetzeitalter verbringen viele Jugendliche mehr Zeit vor dem PC als ihnen gut tut oder geben in sozialen Netzwerken zu arglos persönliche Daten von sich preis. Die „Fachstelle Spielsucht“ von NIDRO greift diese Thematik auf und gibt sehr hilfreiche Hinweise für den Alltag. Das Entwicklungsmodell von Sucht bzw. Abhängigkeit wird anhand der Krankheitsbilder „pathologisches Glücksspiel“ und Medienabhängigkeit erläutert mit dem Ziel eine Suchtentwicklung schon im Ansatz zu erkennen und damit zu verhindern. Das Internet bzw. die sozialen Netzwerke wie „Schüler VZ“ werden oft unreflektiert und aus Datenschutzsicht riskant genutzt. Über diese Risiken aufzuklären und den öffentlichen Charakter von Internetforen zu verdeutlichen, ist das zweite Ziel der Präventionsveranstaltung.
Der Beratungsschwerpunkt der Polizeiinspektion Wörth zum Thema "Drogen" liegt auch in Klasse 10 bei der Gefahrenabwehr. In Klassenstufe 10 wird neben illegalen Drogen auch das Thema „junge Straßenverkehrsteilnehmer“ angesprochen. Den Schülern und Schülerinnen wird die Gefährlichkeit von illegalen Drogen anschaulich und praxisnah aufgezeigt. Eckpfeiler der Öffentlichkeitsarbeit sind Erläuterungen zum Jugendschutzgesetz, zur Stoffkunde von Drogen, sowie zum Thema "Recht". Zudem wird praxisnah den Schülern die polizeiliche Arbeit bei einer Verkehrskontrolle aufgezeigt."
Wir sind bestrebt, die „Nachhaltigkeit“ unserer Präventionsveranstaltungen zu evaluieren und zu verbessern. Dabei wollen wir wollen den außerschulischen Experten Rückmeldung für die künftige Zusammenarbeit und den Jugendlichen Gelegenheit geben, weitere drängende Themen einzubringen. Bei unseren Evaluationen in Form von schriftlichen Schülerbefragungen und Klassen bezogenen Evaluationsbögen zeigte sich in den vergangenen Jahren und auch aktuell, dass insbesondere Beispiele aus dem Beratungsalltag, der Polizeiarbeit, Berichte von betroffenen „Ex-Usern“ und Live-Veranstaltungen in der Thoraxklinik „nachhaltig“ auf Einstellung und Verhalten der Jugendlichen im Hinblick auf Drogenthematik wirken. Im Rahmen unserer „Präventionstage“ im Januar 2011 besuchten annähernd 370 Schüler die Veranstaltungen der Polizeiinspektion Wörth, der Drogenberatungsstelle NIDRO und der CARITAS. Insgesamt waren sechs außerschulische Experten in unserer Schule zu Gast. Dazu gehören Sozialarbeiter, Diplompädagogen, Polizisten und „Ex-User“.
Andreas Bauer (Drogenbeauftragter der IGS/RS+ Rheinzabern)